03.07.2020

Verordnung von ambulanten Leistungen: G-BA passt befristete Corona-Sonderregelungen erneut an

Berlin, 29. Juni 2020 – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Montag in Berlin die Frist für den Beginn einer Heilmittelbehandlung nach einer vertragsärztlichen oder -zahnärztlichen Verordnung für gesetzlich Krankenversicherte von 14 Tagen auf 28 Tage verlängert. Damit soll einem in den Praxen möglicherweise bestehenden Terminstau bei Heilmittelbehandlungen, die bedingt durch die Corona-Pandemie nicht begonnen werden konnten, entgegengewirkt werden. Die Sonderregelung gilt bis zum 30. September 2020. Ab dem 1. Oktober 2020 gilt mit Inkrafttreten der neuen Heilmittel-Richtlinien künftig regelhaft die Frist von 28 Tagen zum Beginn einer Heilmittelbehandlung…….

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27.05.2020

REHACARE 2020 verschoben – neuer Termin: 6. bis 9. Oktober 2021
 

Nach enger Absprache mit Ausstellern und Partnern verschiebt die Messe Düsseldorf die REHACARE.

Die weltweit größte Fachmesse für Rehabilitation und Pflege findet nun vom 6. bis 9. Oktober 2021 statt

 

 

 

25.05.2020

Schutz vor Masern oder Polio: Wegen Corona entfallen Routine-Impfungen

Millionen Kleinkindern droht ein erhöhtes Risiko, an Polio oder Masern zu erkranken, warnen UN-Organisationen.

Der Grund: In vielen Ländern seien wegen der Corona-Pandemie wichtige Routine-Impfungen kaum möglich.

https://www.tagesschau.de/ausland/un-impfschutz-kinder-101.html

 

 

 

15.05.2020

Maskenpflicht

Häufig gestellte Fragen zur Maskenpflicht und zur korrekten Anwendung der Masken.

https://corona.saarland.de/DE/faq/haeufigste-fragen/masken/masken_node.html

U. a. steht da Folgendes:
Grundsätzlich muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
Eine Ausnahme von dieser Maskentragepflicht besteht, wenn gesundheitliche Gründe entgegenstehen. Ein Attest hierzu bedarf es nicht, allerdings sollte die Ausnahme sinnvoll begründet werden. Ersatzweise ist es auch möglich, einen Schal über Mund und Nase zu tragen.

 

 

 

12.05.2020

Ausnahmen für Menschen mit Behinderung von der Maskenpflicht

 

In allen Bundesländern gibt es die Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen im öffentlichen Raum. Allerdings können sich die Vorgaben von Bundesland zu Bundesland unterscheiden, auch in Bezug auf Ausnahmeregelungen für behinderte und chronisch kranke Menschen. Die Aktion Mensch hat eine Auflistung der Ausnahmeregelungen in den Bundesländern auf ihrer Homepage veröffentlicht:

 

https://www.aktion-mensch.de/corona-infoseite/regelungen-fuer-menschen-mit-behinderung-zur-maskenpflicht.html

 

 

 

17.04.2020

Erinnerungen werden wach

von Ulrike Jarolimeck

 

 Bis zur flächendeckenden Einführung der Schluckimpfung  1962 in Deutschland-West  gab es auch im Saarland und noch lange weltweit Polio-Epidemien.

 

Das Polio-Virus kommt wie das Corona-Virus zunächst sehr „harmlos“ daher. Nur 5 % aller infizierten Personen erkranken deutlich sichtbar und nur 20 % dieser Erkrankten (also 1 - 2 % aller Menschen, die sich angesteckt haben) weisen neurologische Symptome auf.

Das Vorstadium der Poliomyelitis bzw. die abortive Form verläuft wie eine Grippe mit Fieber und allgemeiner Abgeschlagenheit, oft auch mit Kopf- oder Halsschmerzen, Erbrechen und Darmbeschwerden. Nach wenigen Tagen kann mit dem Sinken der Temperatur die Krankheit überstanden sein. Mehr dazu können Sie hier nachlesen:

 https://www.polio-selbsthilfe.de/de/Was-ist-Kinderlaehmung/Infektionswege und

 https://de.wikipedia.org/wiki/Poliomyelitis

 

Polio-Erkrankte waren wochenlang in Kliniken in Quarantäne. Meist trat die Erkrankung bei Kindern auf, aber auch Erwachsene infizierten sich. Ein Auszug aus einer Statistik über gemeldete Erkrankungen ist nachfolgend eingestellt:

 

Jahr

      BRD

  Berlin-West

    Saarland

     Ex-DDR

      Gesamt

1950

      2830

        49

        39

       451

        3369

1951

      1269

       115

      219

       671

        2274

1952

      9517

       211

        22

       509

      10259

1953

      2242

        86

        90

     2663

        5081

1954

      2713

        85

        31

     1151

        3980

1955

      2869

      240

        46

     1001

        4156

1956

      4109

        50

        78

       676

        4913

1957

      2271

        61

        70

     1596

        3998

1958

      1508

      194

        48

       958

        2708

 

 

Wie derzeit bei der Corona-Virus-Epidemie waren Freizeiteinrichtungen geschlossen.

Das öffentliche Leben wurde weitgehend eingeschränkt. So wurden  z. B. im Schuljahr 1950/51 die Sommerferien um sechs Wochen verlängert und die Schule begann anstatt am 20. August erst am 1. Oktober 1951.

 

Polio-Betroffene berichten, dass es auch zu damaliger Zeit Engpässe bei Beatmungsgeräten gab. Die sog. Eiserne Lunge stand nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung.

Professor Björn Ibsen https://de.wikipedia.org/wiki/Bj%C3%B6rn_Ibsen  in Dänemark ließ seine Medizinstudenten rund um die Uhr mit Beatmungsbeuteln Polio-Betroffene beatmen.

 

 

 

03.04.2020

Die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland

hat für Sie in dieser besonderen Zeit auf ihrer Homepage www.selbsthilfe-saar.de besondere Informationen und ein Mitmach-Angebot bereitgestellt.

Schauen Sie mal rein!  Unter dem Titel: Selbsthilfe in Zeiten von Corona wurden unter
 
https://www.selbsthilfe-saar.de/selbsthilfe-in-zeiten-des-corona-virus/
 drei Themenblöcke neu eingerichtet.

 

 

 

01.03.2020

Machen Sie aus Ihrem Online-Einkauf eine gute Tat

Der Bundesverband Poliomyelitis e. V. hat sich auf dem Portal „Bildungsspender.de“ registrieren lassen.

Zahlreiche Shops und Dienstleister zahlen für jeden Einkauf über Bildungsspender.de eine Vergütung.

Für den Käufer entstehen keine zusätzlichen Kosten.

 

Wenn Sie den Bundesverband Poliomyelitis e. V. und damit auch unsere Regionalgruppe 84 Saar unterstützen wollen, folgen Sie doch bitte diesem Link:

 

https://www.bildungsspender.de/polio

 

 

 

21.01.2020

Fernlinienbusse seit Januar barrierefrei unterwegs

Fernlinienbusse sind seit 2013 eine günstige Alternative zum Auto oder der Bahn. Seit Januar dieses Jahres sind die Betreiber von Fernlinienbussen verpflichtet, ihre gesamte Flotte barrierefrei und somit für alle Menschen zugänglich und nutzbar anzubieten.  

Dadurch wird nun für Menschen mit Behinderung, vor allem Rollstuhlnutzer/-innen, die Teilhabe und die Mobilität auf allen Strecken der Fernlinienbusse bei allen Busbetreibern gestärkt. 

Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V., BSK, hat sich von Beginn an dafür eingesetzt, dass in Fernlinienbussen mindestens zwei Plätze für Menschen, die auf ein Hilfsmittel angewiesen sind, vorhanden sind. Dazu hat der BSK die „Meldestelle für barrierefreie Fernlinienbusse“ eingerichtet. Hier können sich unter anderem Fahrgäste mit Behinderung hinwenden, die bereits Erfahrung auf Fernlinienbus-Strecken gemacht haben.  

„Wir würden es begrüßen, wenn möglichst viele betroffene Menschen das Angebot der Fernlinienbusse nutzen und uns im Nachgang ihre Erfahrungen mitteilen“, betont Julia Walter, Mitarbeiterin der Meldestelle und Referentin für Barrierefreiheit beim BSK. Bei Fragen, Probleme oder Anregungen zu den Angeboten hilft die Meldestelle gerne weiter. www.barrierefreifueralle.de (dort unter „Barrierefreie Mobilität“) oder telefonisch: Tel.: 030 814 5268-51

weitere Informationen: Pressemitteilung des BSK (Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V.

Quelle:          Pressemitteilung des BSK (Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V.)

 

 

 

27.04.2019

Ende des Projektes "Deckel gegen Polio“

Der Verein  "Deckel drauf e. V." wird das Projekt „500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung“ zum 30.06.2019 einstellen.

Nähere Informationen finden Sie unter:

http://www.deckel-drauf-ev.de